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Fremde Arten stören das natürliche Ökosystem und verursachen hohe wirtschaftliche Schäden. Eine neue Studie zeigt, warum reiche Länder wie Deutschland besonders betroffen sind. Nicht der Klimawandel oder die Landnutzung begünstigen die Einwanderung invasiver Arten am meisten. Vielmehr Einfluss haben anscheinend Wohlstand und eine wachsende Bevölkerung. Forscher werteten für eine im Fachmagazin "PNAS" veröffentlichte Studie Daten des DAISIE-Projekts (Delivering Alien Invasive Species Inventories for Europe) aus. Das Projekt erfasst alle gebietsfremden Arten in Europa - bisher über 11 000.
Die Wissenschaftler untersuchten nun die Anzahl der Arten in 55 Ländern und Regionen. Sie verglichen dabei die geografischen, klimatischen und ökonomischen Faktoren. Das Ergebnis: Am größten war die Anzahl fremder Arten in Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte und hohem Wohlstand. Spitzenwerte wurden in Regionen mit über 91 Einwohnern pro ...
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/invasive-arten-reiche-laender-bevorzugt_aid_520817.html
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